
Eye Toy: Monkey Mania - Nach der Review von Eye Toy: AntiGrav in der letzten Woche, muss sich nun Eye Toy: Monkey Mania im Testlabor beweisen. Bereits im Vorfeld hat mich persönlich der Titel interessiert, basiert er doch auf der beliebten Ape Escape-Serie, die schon seit PSone Zeiten Millionen von Spielern begeistert. Aber in Eye Toy: Monkey Mania geht es nicht darum, entlaufene Waffen an der Seite von Spike einzufangen, sondern mit bis zu drei Freunden um Pipoaffen zu spielen. Eye Toy: Monkey Mania erinnert sehr an ein Brettspiel, gewürfelt wird mittels einer Roulettscheibe, welche ihr mit eurer Hand anstoßt. Ihr beginnt an einem Startpunkt und müsst mit den meisten Pipoaffen als Erster ins Ziel kommen.Das Spielfeld enthält die verschiedensten Felder, auf denen ihr in den einfachsten Fällen Pipoaffen dazu oder abgezogen bekommt. Aber es lassen sich auch hin und wieder diverse Items kaufen, mit denen ihr euren Mitspielern das Leben schwer machen könnt. Darunter fallen unter anderem Bananenschalen und Bomben. Es gibt aber auch Felder, die euch einige Felder weiterbringen, wenn ihr über genügend Pipoaffen verfügt. Den besagten Items seid ihr aber nicht hilflos ausgeliefert, sondern könnt euch mit Ballettschuhen gegen Bananenschalen und mittels Schere gegen Fangnetze zur Wehr setzen. Doch reizt dies alle das Potenzial der Eye Toy-Kamera bei Weitem noch nicht aus.Auf bestimmten Feldern werden Minispiele aktiviert, bei denen der Sieger die Pipoaffen der Verlierer bekommt. In diesen Minispielen müsst ihr unter anderem Affen frisieren, Affen hinter Wolken finden, Affen zu einem sicheren Floß führen, Musik machen und Affen wieder sauber machen. Nicht alle Minispiele werden gleichzeitig von allen gespielt, bei manchen sind alle vier Spieler auch nacheinander dran. Leider ist die Steuerung nicht in allen Spielen optimal, oftmals wirken die Spiele dafür zu komplex. Des Weiteren ist auch die Technik nicht weit über dem Durchschnitt und das Spielvergnügen für Einzelspieler ziemlich kurz. Fazit: Eye Toy: Monkey Mania erweitert die Auswahl der Spiele für das Eye Toy gekonnt um einen weiteren gelungenen Titel. Dieses Mal wird aber etwas anderes geboten, ein spaßiges Brettspiel kombiniert mit 50 Minispielen. Leider macht Monkey Mania alleine nicht ganz soviel Spaß, doch mit vier Spielern wird viel Fun geboten. Des Weiteren ist die Erfassung durch die Kamera nicht immer optimal, die Steuerung ist so für einige der Minispiele nicht sonderlich gut geeignet. Alles in allem ist Monkey Mania für Fans der Kamera aber zu empfehlen!
Netter Spaß für die Kleinen - So vielversprechend sich das neueste aus dem Hause Eyetoy anhört, als eingefleischter Eyetoy-Fan ist man ein wenig enttäuscht.Die Minispiele sind wirklich Mini und mit einer Spielzeit von 15 bis 30 Sekunden schneller vorbei, als man sich durch die Menüs bis dorthin durchgekämpft hat.Auch der Anspruch der Spiele kommt meines Erachtens nicht an die Vorgänger wie Eyetoy Play und Eyetoy Play 2 heran.Da hätten wir zum Beispiel Haare frisieren, das sich auf das wilde Herandrücken und Überwischen von außer Rand geratenen Frisuren an Affenköpfe beschränkt, oder Versteck die Banane was nichts anderes als das klassische Ochs am Berg-Spiel, nur das ein Äffchen heimlich Bananen verputzt und sich nicht vom Lehrer an der Tafel erwischen lassen darf.Abschließend kann man sagen, das Monkey Maniac eher etwas für die kleineren/jüngeren Eyetoy-Spieler ist, die sich dort in vielen lieb gestalteten Minispielen an den Umgang mit dem Eyetoy herantasten können.Für erfahrenere Spieler ist die Herausforderung und damit der Spielspaß nicht so hoch.Zur neuen Kamera:Sie ist silber und ein wenig schlanker und passt deshalb hervorragend zur PS2 Silver Edition, bzw. auf einen silbernen Fernseher. Wer allerdings schon eine EyeToy-Kamera hat, kann sich meines Erachtens das Geld für die leicht umgestylte Kamera sparen.