
Skurrile Aktion mit durchgeknallten Animationsfiguren - Der Kinofilm ist schon „durch“ – das Spiel bleibt. Mit einer männlichen Kuh (naja, das fanden die „Macher“ wohl witzig) gilt es auf einem ungewöhnlichen Bauernhof Abenteuer zu bestehen und verschiedenste Aufgaben zu bewältigen. Mal muss man gegen die ungeliebten Kojoten „zu Felde ziehen“, mal heißt es irgendwelche Zutaten für eine schmackhafte Mahlzeit sammeln oder ein anderes Mal braucht man Eier und schließlich – was immer wieder Spaß bereitet – gilt es, Andere mit frischer Milch zu bespritzen. Auch das fröhliche „Andere-Kühe-umwerfen“ will gelernt sein. All das tut man, um Zugang zu neuen Bereichen des Bauerhofes oder die begehrten Goldtaler zur Anschaffung neuer Einrichtungsgegenstände für den Stall oder als Zugangsmittel für die „Mini-Spiele“ zu erhalten. Besonders spaßig sind die zahlreichen Minispiele, denn die dauern nicht lange, bereiten aber mordsmäßigen Spaß, nicht zuletzt wegen der „coolen“ Sprüche der Tiere. Alles findet – die Kinofilmkenner erkennen es wieder – in den „Kulissen“ des Vorbildes Film statt. • Mit den Kinohelden aus dem Film wie zum Beispiel das Schwein, Pip, die Maus, Peck, der Gockel oder Freddy, das Frettchen• Action-reiche Spiele, die auf den wilden Streichen von Otis und seinen Freunden basieren• Fesselndes Spielprinzip vor dem Hintergrund der aus dem Kinofilm bekannten OrtenAuch wenn der Tiefgang nicht für endlose Spielorgien gegeben ist, Spaß macht das wirklich lustige und leicht zu spielende Spiel allemal und es ist auch völlig „wurscht“, ob es eine Kinofilm-Adaption ist oder nicht.Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Spiel- und Kulturpädagoge, Freier Journalist, Fürth/Bay.